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Nachrichten

 

32. Hamburger Tagung zur internationalen Besteuerung

 

„ Aktuelle Problemfelder im internationalen Steuerrecht"

 

Am Freitag, 5. Dezember 2015, veranstaltete das IIFS in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht (IFA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke in der Handelskammer Hamburg die 32. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung.

 

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung wird einmal im Jahr von der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht durchgeführt. Traditionell findet die Tagung am ersten Freitag im Dezember in den historischen Räumen der Handelskammer Hamburg statt. Die Tagung informiert Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung über wichtige Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht. Namhafte Referenten aus den verschiedensten Bereichen erläutern und diskutieren aktuelle steuerliche Fragestellungen.

Auch die 32. Hamburger Tagung stand wie bereits die Tagungen in den vergangenen zwei Jahren zu einem erheblichen Teil im Zeichen von BEPS. Angesichts der erst im Oktober veröffentlichten 15 Aktionspunkte der OECD/G20 ging es vor allem um die anstehende Umsetzung der Empfehlungen. Dies spiegelte sich bereits in den Grußworten zur Tagung wider. So schätzte Prof. Dr. Jürgen Lüdicke, Universität Hamburg/PwC, die Situation des Gesetzgebers dahingehend ein, dass dieser sich in einem Spannungsfeld zwischen politischer Erwartung und der Wahrung der Attraktivität Deutschlands als Wirtschaftsstandort bewege, und sah in der Umsetzung der BEPS-Empfehlungen in rechtsstaatlich akzeptabler Weise eine erhebliche Herausforderung für den Gesetzgeber. Hieran anknüpfend, appellierte Jaana Karola Kleinschmit von Lengefeld, Vizepräses der Handelskammer Hamburg, in ihrem Grußwort an den Gesetzgeber, keine vorschnellen Änderungen im deutschen Steuerrecht vorzunehmen und plädierte dafür, zunächst die Umsetzungsbereitschaft anderer Staaten abzuwarten. Dagegen forderte der Hamburger Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher eine möglichst baldige Umsetzung der BEPS-Empfehlungen, wobei auch er darauf hinwies, möglichst im Gleichklang mit der Umsetzung entsprechender Maßnahmen in anderen Staaten zu arbeiten, um Wettbewerbsnachteile für die deutsche Wirtschaft zu vermeiden.

 

 

Gewinner des Frans Vanistendael Award for International Tax Law 2015: Prof. Dr. Jürgen Lüdicke, International Tax Institute der Universität Hamburg

 

Am 7. September wurde der vom International Bureau of Fiscal Dokumentation (IBFD) erstmals ausgeschriebene Frans Vanistendael Award for International Tax Law 2015 gemeinsam an Prof. Dr. Jürgen Lüdicke vom Interdisziplinären Zentrum für Internationales Finanz- und Steuerwesen (IIFS) der Universität Hamburg sowie Dr. John F. Avery Jones für ihren im World Tax Journal veröffentlichten Aufsatz „The Origins of Article 5(5) and 5(6) of the OECD Model“ vergeben.

 

Mit diesem Preis werden vom IBFD außergewöhnliche Forschungsleistungen im Bereich des internationalen Steuerrechts ausgezeichnet.

 

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Pressemitteilung des IBFD sowie dem dort hinterlegten Profil von Prof. Dr. Lüdicke

 

Foto von der Preisverleihung

 

 

31. Hamburger Tagung zur internationalen Besteuerung

 

„ BEPS – Herausforderungen für die Unternehmen"

 

Am Freitag, 5. Dezember 2014, veranstaltete das IIFS in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht (IFA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke in der Handelskammer Hamburg die 31. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung.

 

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung wird einmal im Jahr von der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht durchgeführt. Traditionell findet die Tagung am ersten Freitag im Dezember in den historischen Räumen der Handelskammer Hamburg statt. Die Tagung informiert Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung über wichtige Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht. Namhafte Referenten aus den verschiedensten Bereichen erläutern und diskutieren aktuelle steuerliche Fragestellungen. Auch in diesem Jahr waren die Vortragsthemen von der BEPS-Thematik dominiert.

 

Programm

08.30 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

 

09.00 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer 

RA/StB Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

International Tax Institute (IIFS), Universität Hamburg / PwC, Hamburg

 

 

 

Birgit Kochen-Schmidt-Eych

Vizepräses der Handelskammer Hamburg

 

 

 

Dr. Peter Tschentscher

Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg

  

 

 

09.20 Uhr

BEPS aus der Sicht von Verwaltung

MinDirig Martin Kreienbaum

Bundesministerium der Finanzen, Berlin

 

 

 

09.45 Uhr

BEPS aus der Sicht von Unternehmen

Oliver Nußbaum

BASF SE, Global Head of Tax

 

 

10.10 Uhr

Neuausrichtung der Missbrauchsbekämpfung

Prof. Dr. Stef van Weeghel

Universität Amsterdam / Chair of the Permanent Scientific Committee of IFA

 

 

 

10.40 Uhr

Kaffeepause

 

12.10 Uhr

Digitized economy - sind alle betroffen?

StB Armin Geyer

SAP SE, Global Tax, Head of M&A Tax Group

 

 

 

13.20 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

 

14.30 Uhr

Country-by-Country Reporting - mit Augenmaß!

StB CA Dr. Ulf Andresen

PwC, Frankfurt

 

 

 

15.40 Uhr

Kaffeepause

 

16.15 Uhr

Hybrid mismatch arrangements - deutsche Abwehrregelungen

RA FAStR Dr. Jens Schönfeld

Flick Gocke Schaumburg, Bonn

 

 

 

Podiumsdiskussion:

Prof. Dr. Dietmar Gosch

Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof, München / Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Dr. Berend Holst

Volkswagen AG, Wolfsburg

MinDirig Martin Kreienbaum

Bundesministerium der Finanzen, Berlin

Dr. Friedrich Loschelder

Richter am Finanzgericht, Hamburg

 

 

 

 

 

Ein ausführlicher Tagungsbericht erscheint in der IWB, Heft 1, 2015.

 

 

 

 

 

30. Hamburger Tagung zur internationalen Besteuerung

 

„Neue Grenzen für die internationale Steuerplanung?"

 

Am Freitag, 6. Dezember 2013, veranstaltete das IIFS in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht (IFA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke in der Handelskammer Hamburg die 30. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung.

 

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung wird einmal im Jahr von der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht durchgeführt. Traditionell findet die Tagung am ersten Freitag im Dezember in den historischen Räumen der Handelskammer Hamburg statt. Die Tagung informiert Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung über wichtige Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht. Namhafte Referenten aus den verschiedensten Bereichen erläutern und diskutieren aktuelle steuerliche Fragestellungen.

Aufgrund wetterbedingter Verkehrsausfälle konnten zwei der Podiumsteilnehmer nicht nach Hamburg reisen. Freundlicherweise übernahm Herr Krebühl spontan den Vortrag von Herrn Geberth zu BEPS aus Sicht der Wirtschaft. Die Diskussionsrunde musste jedoch leider ohne eine Stimme aus der Finanzverwaltung auskommen.

 

Programm

08.30 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

 

09.00 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer 

RA/StB Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

International Tax Institute (IIFS), Universität Hamburg / PwC, Hamburg

 

 

 

Dr. Jens Peter Breitengroß

Vizepräses der Handelskammer Hamburg

 

 

 

Dr. Peter Tschentscher

Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg

 

 

 

09.20 Uhr

Base Erosion and Profit Shifting – Wie geht es weiter?

Dr. Achim Pross

Leiter Abteilung internationale Zusammenarbeit und Finanzverwaltung, OECD, Paris

 

 

 

10.00 Uhr

Base Erosion and Profit Shifting – Die Sicht der Wirtschaft

Hans-Herbert Krebühl

ExxonMobil Central Europe Holding GmbH

 

 

 

11.30 Uhr

Kaffeepause

 

12.00 Uhr

Deutsche Abkommenspolitik – Aktuelle Praxisfragen und neue deutsche Verhandlungsgrundlage

RA/StB Dr. Dirk Pohl

McDermott Will & Emery LLP, München

 

 

 

13.10 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

 

 

 

14.30 Uhr

Praktische Auswirkung der Umsetzung der EU-Amtshilferichtlinie

StB Prof. Dr. Günther Strunk

Strunk Kolaschnik Partnerschaft, Hamburg

 

 

 

15.30 Uhr

Kaffeepause

 

16.10 Uhr

Aktuelle Entwicklungen bei der Besteuerung von Betriebsstätten

Prof. Dr. Dr. Georg Kofler, LL.M. (NYU)

Johannes Kepler Universität Linz

 

 

 

Podiumsdiskussion:

Prof. Dr. Dietmar Gosch

Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof, München / Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Dr. Berend Holst

Volkswagen AG, Wolfsburg

Dr. Friedrich Loschelder

Richter am Finanzgericht, Hamburg

 

 

 

 

 

 

Feierliche Überreichung der Festschrift

zum 70. Geburtstag von Professor Dr. Gerrit Frotscher

 

Jun.-Prof. Dr. Lars Hummel, Prof. Dr. Jürgen Lüdicke, Prof. Dr. Gerrit Frotscher und Prof. Dr. Jörg Manfred Mössner

 

Am 27. September 2013 wurde Prof. Dr. Gerrit Frotscher, Emeritus des IIFS, mit einer Festschrift zu seinem 70. Geburtstag geehrt. Die Herausgeber Prof. Dr. Jürgen Lüdicke, Prof. Dr. Jörg Manfred Mössner und Jun.-Prof. Dr. Lars Hummel überreichten die Festschrift, die unter dem Titel „Das Steuerrecht der Unternehmen“ im Haufe-Verlag erschienen war, in einem akademischen Festakt. Zu diesem Anlass zeigte sich Hamburg von seiner schönsten Seite. Bei strahlendem Wetter und mit herrlichem Blick über die Außenalster versammelten sich die hundert zu diesem Festakt geladenen Gäste aus Finanz- und Steuerkreisen im obersten Stock des Hotels Le Royal Meridien, in das Familie Frotscher geladen hatte.

Zu Ehren des Jubilars waren neben den Herausgebern Vertreter der juristischen Fakultät der Universität Hamburg, insbesondere des IIFS und des Haufe-Verlags, mit dem Professor Frotscher seit nunmehr über dreißig Jahren als Autor und Herausgeber zusammenarbeitet, geladen. Die über vierzig Autoren der Festschrift und andere Wegbegleiter des Jubilars stellten die Mehrheit der Gäste. Die Begrüßungsrede seitens der juristischen Fakultät übernahm  Prof. Dr. Arndt Schmehl.

Die Festreden würdigten Facetten Professor Frotschers als Wissenschaftler, Lehrenden und Steuerpraktiker. Prof. Dr. Lüdicke beschrieb den Werdegang des Jubilars, der von der Finanzverwaltung über die Tätigkeit als Unternehmensjurist bis zum Universitätsprofessor führte. Prof. Dr. Mössner charakterisierte in seiner Rede die wissenschaftliche Tätigkeit des Jubilars, die wie kaum ein anderes Werk von dem Verständnis für Wirkungen der Steuergesetze in der Praxis und stets von dem Bemühen um sachgerechte Lösungen geprägt ist. Jun.-Prof. Dr. Hummel skizzierte Professor Frotscher als Lehrenden der Universität Hamburg, auch als Pionier im Bereich postgradualer Steuerrechtslehrgänge und als Studiendirektor des Master of International Taxation. Ohne Ausnahme waren die Beiträgen geprägt von der Bewunderung für die Verbindung von Wissenschaft und Praxis im Werk des Jubilars und für seine unendliche Schaffenskraft, sei es als publizierender Wissenschaftler, als Steuerpraktiker in Verwaltung und Unternehmen oder als Lehrender an der Universität, nicht zuletzt als Initiator und Studiendirektor des MITax. Den festlichen Abend konnten die Gäste beruhigt ausklingen lassen, nachdem Professor Frotscher versicherte, sich intensiv auch weiterhin am wissenschaftlichen Diskurs zu beteiligen. Dafür wünschen wir ihm alles Gute.

 

 

29. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung

 

„Vermeidung der Doppelbesteuerung und ihre Grenzen“

 

Am Freitag, 7. Dezember 2012, veranstaltete das IIFS in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht (IFA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke in der Handelskammer Hamburg die 29. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung.

 

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung wird seit mehr als zwanzig Jahren von der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht veranstaltet. Traditionell findet die Tagung am ersten Freitag im Dezember in den historischen Räumen der Handelskammer Hamburg statt. Die Tagung informiert Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung über wichtige Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht. Namhafte Referenten aus den verschiedensten Bereichen erläutern und diskutieren aktuelle steuerliche Fragestellungen.

 

Programm

08.30 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

 

09.00 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer 

RA/StB Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

International Tax Institute (IIFS), Universität Hamburg /

PwC, Hamburg

 

 

 

Dr. Jens Peter Breitengroß

Vizepräses der Handelskammer Hamburg

 

 

 

Dr. Peter Tschentscher

Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg

 

 

 

09.20 Uhr

Auslegung von DBA in der deutschen Rechtspraxis

Prof. Dr. Dietmar Gosch

Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof, München/ Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

 

 

10.30 Uhr

Internationale doppelte Nichtbesteuerung

Prof. Dr. Alexander Rust

Universität Luxemburg

 

 

 

11.40 Uhr

Kaffeepause

 

12.10 Uhr

Enhanced Relationship – Modell für den (inter-)nationalen Steuervollzug?

Prof. Dr. Klaus-Dieter Drüen

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 

 

 

13.20 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

 

14.30 Uhr

Umsetzung des AOA in deutsches Steuerrecht

StB Dr. Xaver Ditz

Flick Gocke Schaumburg, Bonn

 

 

 

15.40 Uhr

Kaffeepause

 

16.10 Uhr

Abwehr von Treaty Shopping – § 50d Abs. 3 EStG, DBA-Klauseln

StB Prof. Dr. Jens Blumenberg

Linklaters LLP, Frankfurt a.M.

 

 

 

Podiumsdiskussion:

RA Hans-Henning Bernhardt, Beiersdorf AG, Hamburg

Prof. Dr. Dietmar Gosch, Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof, München/ Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

MinDirig Martin Kreienbaum, Bundesministerium der Finanzen, Berlin

 

 

 

28. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung

 

„Praxis und Zukunft des deutschen internationalen Steuerrechts“

 

Am Freitag, 2. Dezember 2011, veranstaltete das IIFS in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht (IFA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke in der Handelskammer Hamburg die 28. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung.

 

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung wird von der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht veranstaltet. Traditionell findet die Tagung am ersten Freitag im Dezember in den historischen Räumen der Handelskammer Hamburg statt. Die Tagung informiert Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung über wichtige Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht. Namhafte Referenten aus den verschiedensten Bereichen erläutern und diskutieren aktuelle steuerliche Fragestellungen.

 

Programm

08.30 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

 

09.00 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer 

RA/StB Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

International Tax Institute (IIFS), Universität Hamburg /

PwC, Hamburg

 

 

Dr. Jens Peter Breitengroß

Vizepräses der Handelskammer Hamburg

 

 

Jens Lattmann

Staatsrat der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

 

 

 

09.20 Uhr

Zur Zukunft des internationalen Steuerrechts

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön

Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, München

 

 

 

10.30 Uhr

Zusammenwirken nationaler und europäischer Gerichte im Steuerrecht

Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff

Präsident des Bundesfinanzhofes, München

 

 

 

11.40 Uhr

Kaffeepause

 

12.10 Uhr

Europäisches Beihilferecht und Besteuerung – am Beispiel des § 8c KStG

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Lang

Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht, WU Wien

 

 

 

13.20 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

 

14.30 Uhr

Verständigungsverfahren – praktische Erfahrungen und ungelöste Probleme

RR’in Ulrike Wolff, LL.M. (Edinb.), M.R.F. (Osnabrück)

Bundeszentralamt für Steuern, Bonn

StB Dipl.-Kfm. Axel Eigelshoven

Deloitte & Touche GmbH, Düsseldorf

 

 

15.40 Uhr

Kaffeepause

 

16.10 Uhr

Grenzüberschreitende Umwandlungen und andere internationale Aspekte nach dem Umwandlungssteuererlass

RA/StB Dr. Christian Sistermann, LL.M. International Taxation (NYU)

Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, München

 

 

 

Podiumsdiskussion:

RA Hans-Henning Bernhardt, Beiersdorf AG, Hamburg

Prof. Dr. Dietmar Gosch, Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof, München

Dr. Friedrich Loschelder, LL.M. (Edinb.)

Richter am Finanzgericht, Hamburg

MinDirig Gert Müller-Gatermann

Bundesministerium der Finanzen, Berlin

 

 

 

 

 

27. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung

 

"Internationales Steuerrecht –

Aufbruch oder Konsolidierung?"

 

Am Freitag, 3. Dezember 2010, veranstaltete das IIFS in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht (IFA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke (IIFS/PricewaterhouseCoopers) in der Handelskammer Hamburg die 27. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung mit dem Thema "Internationales Steuerrecht – Aufbruch oder Konsolidierung?".

 

 

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung wird seit mehr als zwanzig Jahren von der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht veranstaltet. Traditionell findet die Tagung am ersten Freitag im Dezember in den historischen Räumen der Handelskammer Hamburg statt. Die Tagung informiert Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung über wichtige Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht. Namhafte Referenten aus den verschiedensten Bereichen erläutern und diskutieren aktuelle steuerliche Fragestellungen.

 

Programm

08.30 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

 

09.00 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer 

RA/StB Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

International Tax Institute (IIFS), Universität Hamburg/

Pricewaterhouse Coopers, Hamburg

 

 

Dipl.-Vw. Thies G. J. Goldberg, MdHB

CDU-Bürgerschaftsfraktion – finanzpolitischer Sprecher

 

09.20 Uhr

Steuerpolitik in Zeiten der Haushaltskonsolidierung

MinDir Dr. Albert Peters

Bundesministerium der Finanzen, Berlin

 

 

 

10.00 Uhr

Reformbedarf im deutschen Internationalen Steuerrecht

RA Dr. Wolfgang Haas

BASF SE, Ludwigshafen

 

 

 

10.40 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion zu beiden Referaten

 

11.30 Uhr

Kaffeepause

 

12.00 Uhr

Grenzüberschreitende Gruppenbesteuerung

Prof. Mmag. Dr. Christoph Urtz

Universität Salzburg

 

 

 

12.40 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

 

13.10 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

 

14.30 Uhr

Personengesellschaften und DBA

– das BMF-Schreiben vom 16. April 2010 –

StB Prof. Dr. Christian Schmidt

Deloitte & Touche GmbH, Nürnberg /

Georg-Simon-Ohm-Hochschule, Nürnberg

 

 

 

15.10 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

 

15.40 Uhr

Kaffeepause

 

16.10 Uhr

Internationale Aspekte bei Umwandlungen

nach dem SEStEG

– das (künftige) BMF-Schreiben –

MR Peter Wochinger

Finanzministerium Baden-Württemberg, Stuttgart

 

 

 

16.50 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

 

17.20 Uhr

Schlusswort

 

Podiumsdiskussion

RA Hans-Henning Bernhardt

Beiersdorf AG, Hamburg

Prof. Dr. Dietmar Gosch

Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof, München /

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Dr. Friedrich Loschelder, LL.M. (Edinb.)

Richter am Finanzgericht, Hamburg

RD Dr. Rolf Möhlenbrock

Bundesministerium der Finanzen, Berlin

MinDirig Gert Müller-Gatermann

Bundesministerium der Finanzen, Berlin 

 

 

 

 

 

 

Tagungsbeitrag

€ 380,- pro Person, € 250,- für Mitglieder des Vereins zur Förderung des IIFS der Universität e.V., € 25,- für Studenten und Referendare.

Im Tagungsbeitrag sind das gemeinsame Mittagessen, die Pausengetränke sowie Tagungsunterlagen und der später erscheinende Tagungsband (letzterer nicht für Studenten bzw. Referendare) enthalten. Den Tagungsunterlagen liegt eine Teilnehmerliste bei.

 

26. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung

 

"Brennpunkte im deutschen internationalen Steuerrecht?"

 

Am Freitag, 4. Dezember 2009, veranstaltete das IIFS in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht (IFA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke ( IIFS/PricewaterhouseCoopers ) in der Handelskammer Hamburg die 26. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung mit dem Thema "Brennpunkte im deutschen internationalen Steuerrecht ".

 

 

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung wird seit mehr als zwanzig Jahren von der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht veranstaltet. Traditionell findet die Tagung am ersten Freitag im Dezember in den historischen Räumen der Handelskammer Hamburg statt. Die Tagung informiert Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung über wichtige Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht. Namhafte Referenten aus den verschiedensten Bereichen erläutern und diskutieren aktuelle steuerliche Fragestellungen.

 

Programm

08.30 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

09.00 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer

 

 

RA/StB Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

International Tax Institute (IIFS), Universität Hamburg/

Pricewaterhouse Coopers, Hamburg

 

 

Dr. Michael Freytag

Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg

09.20 Uhr

Umsetzung der neueren EuGH-Rechtsprechung in Deutschland

RA Dipl.-Kfm. Dr. Jens Schönfeld

Flick Gocke Schaumburg, Bonn

10.00 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

10.30 Uhr

Tendenzen und Probleme der internationalen Zusammenarbeit im Steuerverfahren

Prof. Dr. Arndt Schmehl

Universität Hamburg

 

 

11.10 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

11.40 Uhr

Kaffeepause

12.10 Uhr

Besteuerungsfragen bei internationaler Personalentsendung

Martin Reinhold

Siemens AG, München

12.50 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

13.20 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

 

 

14.30 Uhr

Entstrickung und Verstrickung

MR Dr. Thomas Eisgruber

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, München

 

 

15.10 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

15.40 Uhr

Kaffeepause

16.10 Uhr

Business restructuring und Funktionsverlagerung

RA Prof. Dr. Hein-Klaus Kroppen

Deloitte & Touche GmbH, Düsseldorf

16.50 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

17.20 Uhr

Schlusswort

 

Podiumsdiskussion

RA Hans-Henning Bernhardt

Beiersdorf AG, Hamburg

Prof. Dr. Dietmar Gosch,

Richter am Bundesfinanzhof, München

Dr. Friedrich Loschelder, LL.M. (Edinb.)

Richter am Finanzgericht Hamburg

MR Dr. Carl Friedrich Vees

Finanzministerium Baden-Württemberg, Stuttgart

 

 

Tagungsbeitrag

€ 380,- pro Person, € 250,- für Mitglieder des Vereins zur Förderung des IIFS der Universität e.V., € 25,- für Studenten und Referendare.

Im Tagungsbeitrag sind das gemeinsame Mittagessen, die Pausengetränke sowie Tagungsunterlagen und der später erscheinende Tagungsband (letzterer nicht für Studenten bzw. Referendare) enthalten. Den Tagungsunterlagen liegt eine Teilnehmerliste bei.

 

Tax News 2/2010

Tax News 2/2010

 

Tax News 1/2010

Tax News 1/2010

 

Tax News 2/ 2009

Tax News 2/2009

 

Tagungsbericht zum 32. Berliner Steuergespräch zum Thema "Reform der Konzernbesteuerung"

 

Tax News 1/2009

Tax News 1/ 2009

 

 

25. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung

 

"Wo steht das deutsche internationale Steuerrecht?"

 

 

Hier können Sie sich die Präsentationen von Prof. Dr. Ekkehart Reimer und Regierungsdirektor Michael Wichmann herunterladen.

 

Am Freitag, 5. Dezember 2008, veranstaltete das IIFS in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht (IFA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke ( IIFS/PricewaterhouseCoopers ) in der Handelskammer Hamburg die 25. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung mit dem Thema "Wo steht das deutsche internationale Steuerrecht?".

 

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung wird seit mehr als zwanzig Jahren von der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der deutschen Vereinigung für Internationales Steuerrecht veranstaltet. Traditionell findet die Tagung am ersten Freitag im Dezember in den historischen Räumen der Handelskammer Hamburg statt. Die Tagung informiert Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung über wichtige Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht. Namhafte Referenten aus den verschiedensten Bereichen erläutern und diskutieren aktuelle steuerliche Fragestellungen.

 

Programm

08.30 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

 

 

09.00 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer

RA/StB Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

International Tax Institute, Universität Hamburg/

Pricewaterhouse Coopers, Hamburg

Dr. Michael Freytag

Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg

 

09.20 Uhr

Ist Deutschland dem internationalen Steuerwettbewerb gewachsen?

Prof. Dr. Clemens Fuest

Oxford University Centre for Business Taxation/

Universität zu Köln

 

10.00 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

 

10.30 Uhr

Rechtsschutz durch den EuGH – setzt die deutsche Verfassung Schranken?

Prof. Dr. Ekkehart Reimer

Institut für Finanz- und Steuerrecht der Universität Heidelberg

 

11.10 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

 

11.40 Uhr

Kaffeepause

 

12.10 Uhr

Entwicklungstendenzen der Doppelbesteuerungsabkommen

Regierungsdirektor Michael Wichmann

Bundesministerium der Finanzen, Berlin

 

12.50 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

 

13.20 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

 

14.30 Uhr

Nationale Missbrauchsvorschriften im Spannungsfeld von DBA- und EU-Recht

Prof. Dr. Johanna Hey

Universität zu Köln

 

 

15.10 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

 

15.40 Uhr

Kaffeepause

 

16.10 Uhr

Aktuelle Entwicklungen bei beschränkter Steuerpflicht und internationalen Personengesellschaften

StB Dr. Arne Schnitger, CPA, LL.M.

PricewaterhouseCoopers, Berlin

 

16.50 Uhr

Podiums- und Plenumsdiskussion

 

17.20 Uhr

Schlusswort

 

Podiumsdiskussion

RA Hans-Henning Bernhardt

Beiersdorf AG, Hamburg

Prof. Dr. Dietmar Gosch

Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof, München

Ministerialdirigent Eckehard Schmidt

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, München

 
 
 

Tagungsbeitrag

€ 380,- pro Person, € 250,- für Mitglieder des Vereins zur Förderung des IIFS der Universität e.V., € 25,- für Studenten und Referendare.

Im Tagungsbeitrag sind das gemeinsame Mittagessen, die Pausengetränke sowie Tagungsun- terlagen und der später erscheinende Tagungsband (letzterer nicht für Studenten bzw. Referendare) enthalten. Den Tagungsunterlagen liegt eine Teilnehmerliste bei.

 

 

IFA 2008 in Brüssel

 

Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

Für viel Applaus im Rahmen des diesjährigen Weltkongresses der IFA in Brüssel sorgte der Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke über die Besteuerung von Zinszahlungen einer deutschen Personengesellschaft an ihre im Ausland ansässigen Gesellschafter. Grundlage des Vortrages war ein Urteil des BFH vom 17.10.2007. In der Rechtssache I R 5/06 stritten die Beteiligten, eine KG bestehend aus einer GmbH als einzige Komplementärin sowie neun Kommanditisten und das Finanzamt, über die abkommensrechtliche Behandlung von Sondervergütungen i.S.d. § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG. Hintergrund war, dass die in den USA ansässigen Kommanditisten A und B der Gesellschaft ein Darlehen gewährt hatten. Das Finanzamt als Beklagte war der Auffassung, dass auch die Zinsen der Kommanditisten A und B nach § 15 EStG und Art. 7 DBA-USA der deutschen Besteuerung unterliegen. Argumentiert wurde, dass auch das DBA-USA keine Definition des Unternehmensgewinns enthalte. Daher griff das Finanzamt auf Grundlage von Art. 3 Abs. 2 DBA-USA auf die entsprechende Bedeutung im deutschen Recht zurück und qualifizierte die auf A und B entfallenden Darlehenszinsen als Einkünfte i.S.v. § 15 EStG. Das dem Streit beigetretene BMF argumentierte ferner, dass die Zuordnung der Zinseinkünfte von A und B zur Einkommensteuer durch das Finanzamt einer langjährigen tatsächlichen Übung im Sinne des Art. 31 Abs. 3 lit. b des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge (WÜRV) entspreche.

Nachdem Prof. Lüdicke den Sachverhalt vereinfacht dargestellt und eine kurze Einführung in die deutsche Besteuerungspraxis von Personengesellschaften gegeben hatte, ging er auf die Gründe des Gerichtes ein.

Der BFH folgte den Argumenten der Beklagten und des BMF nicht. Vielmehr sah das Gericht die auf A und B entfallenden Zinsen als solche i.S.v. Art. 11 DBA-USA an. Danach dürfen Zinsen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person als Nutzungsberechtigte bezieht, nur in diesem Staat besteuert werden. Der BFH verwies darauf, dass mit „Zinsen“ Einkünfte aus Forderungen jeglicher Art gemeint seien und dies - mangels abkommensrechtlicher Definition - auch Forderungen aus nach deutschem Zivilrecht anerkannten Darlehen zwischen Personengesellschaften und ihren Gesellschaftern betreffe.

Zweitens werde die Anwendung von Art. 11 DBA-USA nicht durch Art. 7 DBA-USA ausgeschlossen. Selbst wenn man die im Rahmen eines Unternehmens erzielten Zinsen aus abkommensrechtlicher Sicht als Unternehmensgewinne ansehen wollte, so gebühre Art. 11 DBA-USA jedenfalls wegen der Kollisionsnorm des Art. 7 Abs. 6 DBA-USA der Vorrang.

Drittens lasse sich ein deutsches Besteuerungsrecht auch nicht aus Art. 11 Abs. 3 DBA-USA ableiten. Danach ist Art. 11 Abs. 1 DBA-USA dann nicht anzuwenden, wenn der in einem Vertragsstaat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen Vertragsstaat einer gewerblichen Tätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte ausübt und die zinsbegründende Forderung Betriebsvermögen dieser Betriebsstätte ist. Auf Grundlage des Fremdvergleichsgrundsatzes sieht der BFH diese Voraussetzungen dann nicht als erfüllt an, wenn bei einem vergleichbaren selbständigen Unternehmen ein Passivposten auszuweisen wäre, was bei Zinszahlungen einer Personengesellschaft an ihre Gesellschafter gerade der Fall ist.

Mangels einer erkennbar übereinstimmenden Vorstellung der Vertragsparteien über die Auslegung des DBA verneinte der BFH schließlich auch eine von den genannten Grundsätzen abweichende „spätere Übung“ i.S.d. Art. 31 Abs. 3 lit. b WÜRV.

Gegen Ende seines Vortrages erklärte Prof. Lüdicke, warum der OECD Partnership Report im vorliegenden Falle vom BFH gänzlich ungenannt blieb. Zumal man denken könnte, dass das Beispiel 15 des Partnership Reports mit dem vorliegenden Falle vergleichbar sei. Bei näherem Hinsehen ergebe sich jedoch, dass diesem Beispiel die Nichtanerkennung eines Darlehens des Gesellschafters an eine Personengesellschaft durch den Quellenstaat zu Grunde liegt. Eine solche Nichtanerkennung liege im vorliegenden Fall jedoch gerade nicht vor.

Prof. Lüdicke betonte ausdrücklich die grundlegende Bedeutung des Urteils für das internationale Steuerrecht, unterstrich jedoch zugleich verbleibende Unsicherheiten, da die deutschen Behörden noch nicht über die Akzeptanz des Urteils entschieden hätten. Er warnte auch eindringlich vor einem möglichen treaty-override und dessen negative Folgen für das internationale Ansehen Deutschlands. Abschließend wies Prof. Lüdicke das internationale Publikum noch auf eine weitere Besonderheit des deutschen Steuerrechts hin. Selbst bei Beachtung des Urteils durch die Behörden und auch ohne ein treaty-override drohe immer noch eine Versagung des Zinsabzugs auf Ebene der Gesellschaft durch die unklaren Regelungen der neuen Zinsschranke.

 

Den Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Lüdicke finden Sie hier.

 

 

24. Hamburger Tagung zur Internationalen Besteuerung

"Unternehmensteuerreform 2008 im internationalen Umfeld"

Den Tagungsbericht finden Sie in der IStR 2008, Heft 3 und hier.

Der Tagungsband mit allen Beiträgen ist beim Verlag Dr. Otto Schmidt erschienen.

 

 

Von einer Veranstaltung an der Wirtschafts-Universität Wien, Institute for Austrian and International Tax Law, am 14. April 2008, mit den Vortragenden Frau Prof. Dr. Johanna Hey, Universität Köln, und Herrn Prof. Dr. Jürgen Lüdicke, IIFS, Universität Hamburg, zu dem Thema: "Über die praktischen Folgen von EuGH-Urteilen: Materiellrechtliche und verfahrensrechtliche Aspekte" finden Sie hier 1, 2, 3, 4 Fotos.

 

 

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